TSV Schwieberdingen 11-09-15

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Ein Blick über den Tellerrand hinaus hilft ja recht oft, so sagt man. In diesem Fall reicht der Blick über den Tellerrand in die Bezirksliga Enz-Murr. Bezirksligablögle bleibt eben Bezirksligablögle. In jener Bezirksliga tummeln sich die Mannschaften im Großraum Ludwigsburg, war für mich als auswärtigen nicht von vornherein klar. Aufgrund dubioser Umstände, v.a. weil ich in Bonlanden schon einmal war, wurde das „Landesligabezirkstuttgartderby“ zwischen Bonlanden und Stammheim links liegen gelassen und ich begab mich per KfZ nach Schwieberdingen, laut Wikipedia eine moderne Industriegemeinde. Eingebettet zwischen malerischen riesigen Lagerhallen liegt im Gewerbegebiet die „Felsenberg-Arena“, an der B10 kann man da wunderbar vorbeifahren ohne richtig ranzukommen.

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Der TSV, das heutige Heimteam spielte in der Saison 2006/07 sogar in der Oberliga Baden-Württemberg, aus jener zog man sich aber aus finanziellen Gründen wieder zurück. In die diesjährige Saison startete man sehr ordentlich, holte aus 3 Spielen 9 Punkte und kassierte noch kein Gegentor. Der Gegner aus Benningen kämpfte sich im Sommer durch die Relegation in die Bezirksliga und begann mit 4 Punkten aus 3 Spielen die Spielrunde.

Aufgrund des oben erwähnten Ausflugs auf der B10 kam ich mit etwas Verspätung an, zeitgleich mit dem Fahnenträger der Ultragruppierung von Schwieberdingen, den „Felsenberg Fanatics“. So etwas hatte ich so tief unten auch noch nicht erlebt. Im Endeffekt waren es 6-8 Personen die Fahnen schwenkten und einmal im gesamten Spiel etwas sangen. Zumindest kam es bei mir akustisch an. IMG_20150911_195205

Das Spiel selber bestimmte in der ersten Halbzeit das Heimteam und hatte Pech mit einem Lattentreffer nach ca. 30 Minuten. Der Gast aus Benningen verlegte sich mehr auf ein schnelles Umschaltspiel mit langen Bällen, gerne auch diagonal geschlagen. Und hatte vor allem Chancen durch scharf getretene Standards, bei denen der Heimtorwart Schwächen in der Strafraumbeherrschung offenbarte. Im Endeffekt waren diese Standards weitaus gefährlicher als das Spiel Schwieberdingens, das zwar optisch durchaus gefällig war, aber nichts zählbares einbrachte. Auch weil eine Situation im 1-gegen-1 der Benninger Torwart kurz vor der Halbzeit für sich entscheiden konnte.

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A propos zählbar, es passiert wohl immer wieder, das die Anzahl der Brötchen nicht mit der Anzahl von Würstchen übereinstimmt. Ansonsten war die Gastro sehr gut sortiert, ambitionierte Trinker hätten sich eventuell noch eine Weinauswahl gewünscht.

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Nach der Hälfte dann das gewohnte Bild. Schwieberdingen versuchst spielerisch zu lösen, vergisst aber immer wieder seine Abwehr. Und einer dieser gefährlichen Konter Benningens sitzt dann schlussendlich. In der 70. Minute waren dann alle Variationen des Konterspiels ausgetestet und der auswärtige TSV netzt ein zur Führung. War das jetzt unverdient? Bin mir unsicher, die ganz große Fussballkunst ist es nicht, aber erfolgreich. Was jetzt kommt ist bekannt. Mit der immer weniger werdenden Spielzeit werden die Angriffe hektischer und planloser, aber auch Benningen zeigt sich nicht von seiner kalten Seite. Und so bleibt es beim hauchdünnen Vorsprung in der Felsenberg-Arena. Diese zeichnet sich neben der Anwesenheit von Ultras auch durch eine durchaus schmucke 600 Sitzplätze fassende Haupttribüne mit blau-weißen Sitzschalen aus, auf der man wahlweise sitzen kann (bzw. muss) oder man stellt sich an den Ecken oben hin und verfolgt von dort aus das Geschehen auf dem Platz. Erbaut im Jahr 2004 sieht die Tribüne noch recht frisch aus. Tip für Romantiker: Von der Tribüne aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang.

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Im Spiel gabs am Ende ganz unromantisch nur einen Sieger und das war der Aufsteiger. Am Ende war da nicht mehr soviel gefährliches bei, so daß der Sieg durchaus in Ordnung geht. Hinten dicht gemacht, vorne einmal getroffen, so einfach ist das.

Ich bitte die Bildqualität zu entschuldigen, der Schuldige ist bereits identifiziert.

Spielnote: 3-4

Preis: 4 Euro

Gastro: gehobener Standard

Link zum Heimverein: http://www.tsv1906.de

Spielbericht des Heimvereins: http://www.tsv1906.de/aktuelles/blog/104-herren-1/1445-tsv-i-verliert-nach-schwacher-leistung-0-1-gegen-tsv-benningen.html

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Lokalrunde 2015

banner2bAuch dieses Jahr wieder, Lokalrunde. Sie findet in Deutschland und der Schweiz am Samstag und Sonntag, dem 05. und 06. September am profifreien Wochenende statt und trägt von nun an den Untertitel „Tage des Amateurfußballs“. Die Vereinheitlichung der Termine und Festlegung auf eine ganzes Wochenende zollt den Wünschen interessierter Clubs und den Bedürfnissen einer parallelen Veranstaltung in der Schweiz und Deutschland Tribut.

Im Großraum Stuttgart nehmen u.a. der TV Echterdingen und der SC Geislingen teil.

Mehr zum Thema findet hier hier: www.lokalrunde.info

 

 

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SKV Al Q’uds Stuttgart 06-04-15

 

100_6882Ein kühler Ostersonntag nachmittag trieb mich hinunter an den Neckar, Richtung Neckarstadion. Im Schatten des großen Fussballstadions standen sich auf dem Kunstrasenplatz des SSC Stuttgart in der Bezirksliga der abgeschlagene Tabellenletzte SKV Al Q’uds und der FC Stuttgart gegenüber. Die Gäste zeigten als Aufsteiger im bisherigen Saisonverlauf sich sehr stark und schnupperten teilweise an den Rängen ganz oben. Trotz kleiner Schwächephase hatten sie zu keinem Zeitpunkt nichts mit dem Abstieg zu tun. Ganz anders die Gastgeber, die zum Zeitpunkt des Spiels fast schon fix abgestiegen waren und wohl schon aufgegeben hatten.

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Ebenso verzweifelt war die Lage an der Gastrofront, denn es ist weder eine Gastro von Seiten des Mietervereins aufgebaut, noch ist das Sportheim des SSC offen. Hab ich in dieser Form auch noch nie erlebt. Deshalb keine Bewertung in dieser Kategorie dieses Mal.

Der SSC-Platz liegt in direkter Nachbarschaft zum Stadion Festwiese, mit Blick auf Neckarstadion und Daimler-Benz-Museum. Zudem befindet sich die Daimler Teststrecke gleich nebenan. Der Kunstrasen ist neuerer Bauart und als ich eintreffe läuft noch wenige Minuten das Spiel der 2. Mannschaft von Al Q’uds.

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100_6900Im Spiel der 1.Mannschaft tritt das Heimteam in neongrün an und der Gast hat sich für schwarz entschieden. Und so wie sich die Tabellensituation darstellt, so sind die Verhältnisse auch auf dem Platz. Der FCS ist von Beginn an tonangebend, bleibt aber in den ersten 20 Minuten ohne große Tormöglichkeit. Sie lassen den Ball gut laufen, aber Al Q’uds steht hinten recht sicher. Erst in der 23. Minute wird Torwart-Oldie Joe Hadasch das erste Mal überwunden. Ein Freistoß aus ca. 40 Metern wird vom einzigen Spieler des FCS, der sich bemüßigt hochzuspringen, ins Tor verlängert. Das 2-0 folgt kurz darauf. Die Gäste setzen mit einem aggressiven Pressung den Gegner unter Druck, die Folge ist ein Ballverlust im Sechzehner und eine Überzahl, die schlussendlich mit einem abgefälschten Schuss in zählbares umgemünzt wird. Kurz darauf hat Al Q’uds die Chance auf den Anschluss, doch der Kopfball infolge eines Torwartpatzers trifft das leere Tor nicht. In die Halbzeit geht es mit einer 2-0 Führung für den FC Stuttgart-Cannstatt.

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Die Gäste nehmen auch zu Beginn der 2. Halbzeit das Heft in die Hand. Und in der 50. Minute herrscht große Aufregung auf dem Platz. Nach einem wunderbar vorgetragenen Angriff steht ein Cannstatter Stürmer frei vor dem Tor. Er schiebt den Ball am Schlussmann vorbei, der Ball trifft den Innenpfosten und rollte dann auf der Linie entlang. Ob der Ball drin war? Schiedsrichter sagt nein. Aus meiner, natürlich schlechteren, Postion an der Mittellinie sah es nach Tor aus. Ich habe aber auch den Eindruck, das sich der Schiedsrichter vom entschlossenen Zupacken des Torhüters und seiner Selbstverständlichkeit, das dies nicht ein Torgewesen sein könne, etwas überrumpeln lies. Eine ähnliche Situation passiert 5 Minuten später, wieder tanzt der Ball auf der Linie entlang, diesmal aber durchaus klarer als zuvor. Hier gibt es auch keine großen Proteste der Gäste. Das dritte Tor der Gäste fällt aber trotzdem, in der 60. Minute schaut der Torwart einem Schuss aus 30 Metern nur hinterher. Dem FC Stuttgart fällt es nun leichter zu kombinieren, besonders als ein Spieler von Al Q’uds wegen gelb-rot vom Platz fliegt. Er hat zweimal kurz hintereinander beim Schiri gemeckert, also ein besonders dummer Platzverweis. In der 70. Minute geht das Auswärtsteam mit 4-0 in Führung, man kombiniert wie im Training, braucht dann aber doch einen Abwehrspieler von Al Q’uds um das Tor zu erzielen. In den letzten 10 Minuten erzielt der FC Stuttgart dann die Tor 5, 6 und 7. Das letzte ist ein ein Elfmeter in Panenka-Art, nachdem eine Minute zuvor ein Elfmeter vom Torwart gehalten wurde. Die Tore fallen vor allem deshalb, weil Al Q’uds mit sich selbst hadert und nicht mehr konzentriert ans Werk geht. Nach dem siebten Tor hat der Schiri ein Einsehen und beendet das mehr als einseitige Spiel.

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Spielnote: 2

Preis: 4 Euro

Gastro: nicht vorhanden

Infos zum Heimverein: http://www.fupa.net/vereine/skv-palaestina-al-quds-stuttgart.html

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SV Eintracht Stuttgart 03-04-15

Ein kurzer Blick in die durchaus überschaubare Bloghistorie zeigt, das über ein Kreisliga B-Spiel bisher nicht berichtet wurde. Und hätte die Eintracht nicht ein zeitlich so günstig gelegenes Spiel gehabt, dann wäre es wohl noch ein wenig so geblieben. Zudem bietet die runderneuerte Anlage einen weiteren Anreiz zum Besuch.

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Der Sportplatz liegt direkt neben dem Kickers-Platz auf der Waldau und auch die Anlage der Sportfreunde ist in der direkten Nachbarschaft. Leider ist durch die neue Haupttribüne der blauen der Blick von der Terrasse des Eintracht Clubheims auf Gästeblock und den Strafraum des Waldaustadions nicht mehr möglich.  2012-07-15 17.59.10

Eine weitere auffällige Änderung, neben der offensichtlichen, dem Kunstrasen, ist die Nivellierung des Spielfeldes, aufgrund dessen es jetzt mehrere Stufen auf Clubheimseite gibt, vorher war es dort vermeintlich ebenerdig…

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Verpflegungstechnisch bediente ich mich im Clubheim, die Halbe schlug hier mit 3,20 zu Buche. Einen kleiner Teller Fritten kostet 3 Euro.

Zum spielerischen Geschehen auf dem neuen Kunstgeläuf: Zu Beginn glämzt keines der Teams, im Gegensatz zum Schiri, der Probleme mit dem Abseits zu haben scheint. Erst in der 20. Minute wird die Eintracht gefährlich, der Plieninger Torwart pariert gut aus 10 Metern nach einem schön vorgetragenen Spielzug über rechts. Wiederum nur 5 Minuten später rettet ein Mitspieler für den schon geschlagenen Plieninger Torwart, der nach einer Ecke eigentlich schon geschlagen war. Auf der anderen Seite kann sich der Torwart des Heimteams in einer 1 gegen 1 Situation auszeichnen und hält das Unentschieden fest. Der Rest der Halbzeit gehört dann dem Gast, der immer mal wieder gefährlich aus der zweiten Reihe abzieht. Imgroßen und ganzen scheitern aber beide Teams an ihren fußballerischen Grenzen, um wirklich gefährliche Angriffe vorzutragen scheitert es immer wieder an Kleinigkeiten. Zur Halbzeit steht es also 0-0.

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In der zweiten Hälfte hat dann die Eintarcht die erste Chance, ein Freistoss, halblinks aus 18 Metern. Aber die durchaus aussichtsreiche Position können die in grün spielenden Eintrachtler nicht in das Führungstor ummünzen. Ansonsten bleibt es eher ruhig im Spiel, Plieningen versucht es mit langen Bällen, aber stellt die Abwehr der Eintracht damit nicht vor größere Schwierigkeiten. Auf der Gegenseite passiert allerdings auch nicht viel. Ein Spiel ganz nach Spielklassenniveau. Nach rund einer Stunde erspielt sich Plieningen nun mehr Anteile heraus anstatt sie sich zu erbolzen. Prompt kommen sie auch zu guten Möglichkeiten, die sie aber alle liegen lassen. Doch nach rund 10 Minuten ist da erstmal die Luft raus und man verlegt sich wieder darauf im Mittelfeld das Spiel vor sich hin plätschern zu lassen. Um die 75. Minute herum zeigt dann die Eintracht mal, das sie nicht gewillt ist, hier nur einen Punkt zu holen. Doch auch hier scheitert man an sich, dem Torwart oder trifft nur das Aussennetz. Und während man vergeblich auf die Brechstange wartet (wurde wohl entwendet) und man sich als Neutraler vor Ort sich damit abfand, das hier kein Tor mehr fällt, dann klingelts doch noch. Und ein wenig kurios. An der rechten Außenlinie wird der Plinineger Angreifer rund 40 Meter vor dem Tor unsanft gestoppt und fällt auf seinen Bauch. Alles wartet auf den Pfiff des Schiris, doch der kommt nicht. Am schnellsten rappelt sich der gefoulte auf, setzt zu einem schönen Solo an und knallt die Kugel dann aus 14 Metern direkt auf den Torwart, der sich aber abduckt anstatt das Ding zu halten. Große Augen bei der Eintracht, großer Jubel bei der zweiten Mannschaft Plieningens. In der Nachspielzeit holt sich die Eintracht noch eine gelb-rote Karte ab und kann dann eine Heimniederlage bei sich verbuchen.

Spielnote: 4

Preis: 3 Euro

Gastro: Standard plus (Vereinsheimsortiment)

Link zum Heimverein: http://www.eintracht-stuttgart.de/ bzw. http://twitter.com/SVE1896

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+++ ausser Konkurrenz: FVP Maximiliansau+++ 02-11-14

Mal was etwas anderes, dieses Mal. Ob es einreisst, weiß ich noch nicht. Am Ende wird das hier noch ein Groundhopping-Blog und das muss ja auch nicht sein. Aber im Falle meines Stammvereins mache ich einmal eine Ausnahme. Beim „Fussballverein Pfortz-Maximiliansau“ kickte ich vor mehr als 25 Jahren zum ersten Mal gegen den Ball. Schnell war klar, das ich im Feld nix konnte, aber eine gewisse Körpergröße mitbrachte und damit war mein Schicksal besiegelt. Torwart. Und ich fands toll. Und find ich immer noch. Macht ja auch Spaß, das zu tun, was man kann. Draußen im Feld kann ich nicht viel, außer abräumen.

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Also, ein trip down the memory lane war es dieses Mal. Nachdem ich ca. 1993 aus Maximiliansau wegzog, war ich wohl das letzte Mal um 1999/2000 das letzte Mal in der Gegend. Noch länger war es wohl zu einem Spiel der ersten Mannschaft, deren größter Erfolg die Bezirksliga-Meisterschaft 1995 war. Zur Zeit krebst man in der C-Klasse rum, wobei der SWFV gar noch eine D-Klasse stellt, also nicht alles schwarz ist. Wobei man sagen muss, als ich mich im Vorfeld über die anderen Spielklassen informiert habe, da spielen zum Teil Teams mit, die wir in der Jugend zweistellig weggeputzt haben. Was ging da nur in den letzten 20 Jahren falsch? Lag es an mir gar? Ob ich das am Ende des Nachmittags ganz aufklären kann, das ist fraglich. Zunächst aber einmal ein kurzer Blick aufs Areal. Eingegrenzt vom Hochwasserdeich auf der einen Seite liegt der ursprüngliche Platz. Der Hartplatz, auf dem v.a. in der kalten Jahreszeit trainiert wurde. Hier kassierte ich auch das dümmste Gegentor meiner Laufbahn, einen Treffer den ich immer noch vor Augen habe. Ein lange Ball des Gegners erreicht keinen Stürmer, prallt vor mir auf und ist eigentlich ganz leicht zu pflücken. Ich verfalle aber in Schockstarre und schaue wie der Ball über mich rüberspringt und ins Tor geht. Aaargh, mein Alptraum ist wieder lebendig. Hier gab es auch ein Kopfballpendel, das zu meiner Zeit sicher schon 15 Jahre unbenutzt war. Es ist auch der einzige Platz mit Flutlicht hier. War früher „tiefergelegt“, ca. 3 Meter, wurde in den letzten Jahren aufgefüllt und auf die gleiche Höhe wie Rasenplatz und Clubhaus gebracht. Wie zu sehen immer noch ein Aschenplatz.

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Gleich nebenan ist der Rasenplatz und das „Rasenplatz gesperrt“-Schild ist immer noch dasgleiche wie vor 20 Jahren. Der Rasen ist seitdem wohl auch nicht mehr getauscht worden, auf den ersten Blick ist das ein holpriges und stumpfes Geläuf. Und auch auf den zweiten. Immerhin gibt es hinter einem Tor ein neues Funktionsgebäude, in dem auch die Gastro beheimatet ist. Ein Blick in den Kühlschrank sagt mir, das es neben Softdrinks und Bellheimer Lord Pils auch verschiedene Weine gibt. Eine Preisliste gabs allerdings nicht, 2,50€ für ein 0,33 Liter Pils geht aber in Ordnung.

Das Spiel verläuft zunächst wie sich der Rasen präsentiert, holprig. So richtig in Fahrt kommt keines der Teams, beide haben mit dem Rasen und den eigenen technischen Unzulänglichkeiten zu kämpfen. So dauert es ein wenig, ab der 25. Minute erkämpft sich der Hausherr, der auch als Favorit ins Spiel geht, ein leichtes Übergewicht und kommt dem Tor der Gäste immer näher. Und werden nach knapp einer halben Stunde mit der Führung belohnt. 100_5978Ein Mißverständnis in der Abwehr von Herxheimweyer ermöglicht das Führungstor, das aus 3 Metern kompromißlos erzielt wird. Bisher läuft es also gemäß dem Spielverlauf und der Tabellensituation, denn der FVP hat durchaus Aufstiegsambitionen. Doch die erhalten einen Dämpfer keine 5 Minuten nach dem Führungstreffer, denn ein schöner Konter über rechts wird mit einem Schuss aus 11 Metern in zentraler Lage ins rechte untere Toreck beendet. Die nächste Großchance hat dann Maximiliansau. Bei einem langen Abschlag verschätzt sich der Inneverteidiger und ein Stürmer der Heimmannschaft stürmt alleine aufs Tor zu, vergibt aber kläglich, in dem er den Ball deutlich am Tor vorbeischiebt. Ansonsten muss man sagen, das früher mehr Fussball war und zur Halbzeit stehts 1-1.

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Aus der Pause kommt der FVP besser, hat mehr Anteile am Spiel, wird aber nicht richtig gefährlich. Und es kommt wie es kommen muss, der Gast geht nach einem Konter in Führung. Eiskalt bleibt der Stürmer im eins gegen eins mit dem Torwart. Somit war der Spielverlauf etwas auf den Kopf gestellt. Erst recht als 8 Minuten später das dritte Tor für Herxheimweyher fällt. Maximiliansau verteidigt sehr hoch und lässt damit dem Gegner viel Raum und ein flinker Angriffszug wird wunderbar mit einem butterweichen Lupfer über den Torwart abgeschlossen. Umso ärgerlicher, das der FVP kurz zuvor ein Strafraumgewusel nach einem Freistoß nicht für sich nutzen konnte.

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Das Spiel ist jetzt eigentlich vorbei, Herheimweyher zeigt sich flinker und wacher auf dem Feld und kommt immer wieder zu Chancen, die große Gegenwehr bleibt aus. Auch weil man nicht mehr kann. Und da ich hier schon ein wenig persönliches von mir verraten habe gehts weiter: Das ganze erinnert mich an meine mündliche Abiprüfung in Mathematik, nur das ich damals 1 Punkt bekam, wohl fürs Erscheinen, und Maximiliansau leer ausgehen wird. Im Endeffekt verwaltet Herheimweyher den Sieg, auch mit etwas Glück, da man auf Heimseite nicht gewillt ist, den Ball irgendwie reinzustolpern. Am Ende steht ein schöner Herbstnachmittag, ein 3-1 Sieg für den Gast und für mich eine Reise in die Vergangenheit

Spielnote: 3-4

Preis: 3,50 Euro

Gastro: Standard plus (Wein!)

Link zum Heimverein: http://www.fvp-maximiliansau.de/

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2015, hier gehts ja doch weiter!

Unbeabsichtigt große Sendepause hier im Blog, ich bitte dies zu entschuldigen, werte Leserschaft. Aber wie schon im letzten Jahr, gehts bei mir erst in der Rückrunde irgendwie richtig los.

In den nächsten Tagen kommt zumindest ein Beitrag der schon ewig auf Halde liegt und dann ab Ende Februar mit aktuellen Beiträgen. Ehrlich!!

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Hinweis: Lokalrunde am 12.10.2014

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Wie vor einigen Wochen schon mal erwähnt, findet jetzt am kommenden Wochenende die „Lokalrunde“ statt. Zwar hat sich aus Stuttgart bisher nur der SV Eintracht hierfür gemeldet, aber das der Amateursport mehr Zuwendung benötigt, dies gilt nicht nur an diesem Wochenende.

FuPa Stuttgart hat zu dem ganzen Ereignis noch mal ein paar Zeilen verfasst, bitte hier entlang. Und als Zusatz gibt es noch ein Interview von FuPa mit dem Projektkoordinator, Dirk Mederer: FuPa Stuttgart

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